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Dienstag, 21. Oktober 2008

Wenn einer eine Reise tut ...

... dann kann er was erzählen. Das wollte uns Matthias Claudius weiß machen, aber das stimmt gar nicht. Wenn einer laufend reist, hat er gar keine Zeit mehr, was davon zu erzählen!!! (Ich bringe meine Reisen allerdings nicht laufend hinter mich.)

Im Moment bin viel auf Achse: Am letzten Wochenende Dortmund und am Donnerstag geht es nach Sindelfingen. Dort bin ich dann bis Sonntag, den Samstag drauf in Essen und den folgenden Donnerstag in Berlin. Von da geht es dann Samstag nach Hamm. Mehr Speicherplatz ist im Moment im Kopf nicht frei. Und dazwischen muss ich dann immer noch an den Schreibtisch und die Stapel abbauen, die sich in der Reisezeit angesammelt haben. Allerdings sammelt sich im Moment mehr an, als abgebaut wird.

Einige werden sich vielleicht noch erinnern, dass ich Ende September dienstlich in Wien war. Jetzt will ich wenigsten noch zwei optische Eindrücke an dieser Stelle dokumentieren:

























Aktuelle alpenländische Mode! Dieses Kleid ist ein Unikat. Das Motiv kommt von einer österreichischen Briefmarke, die aus Stoff ist.

Und ich hatte die Möglichkeit einer Aktmalerin über die Schultern zu schauen.

Montag, 19. November 2007

Darf's ein bisschen mehr sein?



Mode und Zeitschriften passen irgendwie gut zusammen und besitzen anscheinend nicht nur gesellschaftliches Gewicht: die aktuelle amerikanische Ausgabe jedenfalls bringt es auf gut 2,5 Kilogramm. Nein, der Zeitschrift liegt kein exklusives Designer-Kostüme bei - sie hat einfach 840 Hochglanzseiten.

Der geneigte Betrachter stellt sich dabei unwillkürlich die Frage, warum ist im Moment soviel aus der Modewelt zu berichten, wie viel Überstunden mussten die Redakteurinnen aufbringen, um dieses Heft zu machen? Ein erstes Durchblättern läßt das gewerkschaftliche Gewissen allerdings sofort beruhigen, denn der 1. redaktionelle Beitrag (das Vorwort des Herausgebers) findet sich auf Seite 295 - davor nur Verbraucherinnen-Informationen.

Aber auch im redaktionellen Teil findet sich "hin und wieder" etwas Reklame: insgesamt beinhaltet die Zeitschrift 727 Seiten Werbung. Womit die Frage in den Raum gestellt ist, handelt es sich dann noch um eine Modezeitschrift oder eher um einen Werbe- oder Modekatalog? Kataloge bekommt man ja häufig kostenfrei und häufig muss man sie nicht mal anfordern, dies ist auf jeden Fall bei dieser Ausgabe der Vogue nicht der Fall: man muss sie bezahlen und auch selber holen (wenn man nich Abonnentin ist).

Aber warum muss man diese Ausgabe eigentlich bezahlen? Eine farbige Anzeigenseite in der Vogue kostet die Kleinigkeit von 121.540 Dollar, da könnte das Heft doch gratis sein. Immerhin erbringt diese Ausgabe eine Anzeigeneinnahme von 90 Million Dollar.

Mittwoch, 15. August 2007

Baggy Pants verstoßen gegen das Gesetz

Der Anblick der Hose fast zwischen den Knien und der freie Blick auf die Unterhose war den Behörden in Mansfield/Louisiana/USA wohl zu viel. Das hängende Tragen der Baggy Pants ist mit einem Gesetz unter Strafe gestellt worden. Die Strafe beträgt 150 Doller oder bis zu 15 Tage Gefängnis.

In dem Gesetzestext heißt es, dass es strafbar ist, "nackt oder auch teilweise nackt angetroffen zu werden, sich selbst oder seine Unterwäsche auf unsittliche Art und Weise zu zeigen oder sich auf andere Art unsittlich oder unzüchtig zu benehmen."

Endlich wieder Gesetz und Ordnung - wenigstens in kleinen Teilen eines großen Landes.