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Donnerstag, 14. Februar 2008

Computer spielen auf Krankenschein

Nintendos Spielekonsole Wii wird immer häufiger im Rahmen der Rehabitilation in Kliniken eingesetzt (zumindest in Amerika) wie die Netzzeitung berichtet.

Die bisherigen Erfahrungen werden von den Therapeuten als ausgesprochen positiv bewertet. Auch Patienten berichten von schnellen Erfolgen und insbesondere von einer hohen Motivation. Damit das alles eine gesicherte wissenschaftliche Grundlage bekommt, wird in Minneapolis gerade an einer Vergleichsstudie gearbeitet. Wann die Ergebnisse genau vorliegen werden, wurde noch nicht mitgeteilt.

Übermäßiger Wii-Gebrauch kann zu andauernden Schmerzen in den Schultern führen, stellt ein spanischer Arzt in einer Fachzeitschrift fest - dies ist anscheinend Ergebnis eines "Selbstversuchs". Wie hoch der Suchtfaktor ist, wird nicht erwähnt.

Der Marketingabteilung von Nintendo kann man eigentlich nur empfehlen, eine Reihe von Krankenhäusern mit ihrer Spielkonsole auszustatten. Zukünftig werden die Spielkonsolen dann nicht mehr in Kaufhäusern belagert, sondern der Besuch von kranken Verwandten (wenn sie in den richtigen Kliniken liegen) wird sprunghaft ansteigen.

Mittwoch, 15. August 2007

Liebe ist schön - Erste Liebe ist gefährlich

Nun ist es amtlich: Der Spruch "Ich lieb dich wie verrückt" ist bei der ersten Liebe keine Floskel, sondern gibt einen tatsächlichen Gesundheitszustand wieder. In der Netzzeitung werden die Ergebnisse von Schweizer Psychiater dazu vorgestellt.

Die Ergebnisse bei Jugendlichen zeigen, "dass verliebte Jugendliche tatsächlich nahe an einer psychischen Störung sind." Amerikanische Forscher haben bereits bei Verliebten das Krankheitsbild der Hypomanie diagnostiziert. Quintessenz: "Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass Teenagerliebe eine psychopathologisches Stadium ist, und dass Psychiater, die mit Jugendlichen arbeiten, dies in Betracht ziehen sollten."

Warum sollen eigentlich nur Psychiater dies in Betracht ziehen und nicht Eltern, Lehrer, Freunde und andre Menschen? Um die Gefahrenquelle richtig einschätzen zu können, werden Gespräch mit Jugendlichen demnächst vielleicht mit der Frage beginnen: Na, gerade Verliebt? Erste Liebe? Eventuell sollte das Bundesverkehrsministerium die Dauer des Führerscheins auf Probe vom Verliebtheitszustand abhängig machen.