Josef Ackermann macht mal wieder Schlagzeilen. Er, der wegen schwerer Untreue vor Gericht stand (Mannesmann-Prozess), würde sich heute schämen, wenn er in der Krise Staatsgeld annehmen würde.
Er wird sich wohl schämen müssen, denn einige Geldinstitute werden das Bankenrettungspaket in Anspruch nehmen und Ackermann steht immerhin an der Spitze der deutschen Bankenaufsicht. Da hat wohl jemand seine Arbeit im Vorfeld nicht richtig gemacht!
Und wer in der Krise kein Staatsgeld annehmen wird, wird sein Unternehmen in die Insolvenz treiben, die dann insbesondere von den einfachen Kundinnen und Kunden ausgebadet werden müssen. Aber das sind sicherlich nur Peanuts. Und mit Peanuts hat Ackermann ja bereits so seine Erfahrungen.
Aber Herr Ackermann schämt sich sicherlich auch, dass er und seine Managerkollegen bei der Deutschen Bank auf ihre Bonuszahlungen verzichten - zumindest persönlich. Mal sehen, was in den Topf kommt, der dann auf die unteren Lohngruppen verteilt werden soll. Aber ohne die Bonuszahlung gehört Herr Ackermann höchstwahrscheinlich auch zu den unteren Lohngruppen.
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Montag, 20. Oktober 2008
Montag, 5. Mai 2008
Kein Ende mit den Finanzskandalen
Haben wir es noch irgendwie im Gedächtnis behalten: die Milliardenverluste von IKB, SachenLB, BayernLB, WestLB die vor wenigen Wochen die Schlagzeilen beherrschten. Weiß eigentlich überhaupt jemand, wie hoch diese Verluste insgesamt in Deutschland zu beziffern sind? Auch längeres Suchen im Internet läßt mich mehr oder weniger ratlos zurück. Und die Unterschiede der Verluste von einzelnen Banken, die hier und da auftauchen, haben doch eine große Varianz: so wird bei der BayernLB von 1,9 Milliarden Euro Verlust geschrieben, aber auch von 4,3 Milliarden.
Klar ist auf jeden Fall, ich habe keinen Text gefunden, in dem davon die Rede ist, dass Verantwortliche (wie der Name schon sagt) zur Verantwortung gezogen worden wären (es war wohl mal wieder keiner Schuld).
Aber man soll die Hoffnung nie aufgeben. Jetzt hat man wohl einen Schuldigen gefunden: "Bei der Bundesbank haben Mitarbeiter offenbar in größerem Ausmaß Geld unterschlagen. Interne Untersuchungen in der Hauptverwaltung Mainz hätten entsprechende Verdachtsmomente bestätigt, teilte die Bundesbank in Frankfurt am Main mit. Es handele sich "offenbar um einen schwerwiegenden Fall", der "sehr ernst" zu nehmen sei, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Bundesbankkreisen. Ein Mitarbeiter wurde der Bundesbank zufolge entlassen, zwei weitere Mitarbeiter vom Dienst enthoben." (Quelle AFP)
Wie schwer dieser Fall ist meldet die Süddeutsche: "Der Schaden liegt bei umgerechnet 33.000 Euro." Ja, da hoffen wir doch mal, dass der Täter dem Fall angemessen bestraft wird, denn hier handelt sich ja keinesfalls um "Peanuts".
Klar ist auf jeden Fall, ich habe keinen Text gefunden, in dem davon die Rede ist, dass Verantwortliche (wie der Name schon sagt) zur Verantwortung gezogen worden wären (es war wohl mal wieder keiner Schuld).
Aber man soll die Hoffnung nie aufgeben. Jetzt hat man wohl einen Schuldigen gefunden: "Bei der Bundesbank haben Mitarbeiter offenbar in größerem Ausmaß Geld unterschlagen. Interne Untersuchungen in der Hauptverwaltung Mainz hätten entsprechende Verdachtsmomente bestätigt, teilte die Bundesbank in Frankfurt am Main mit. Es handele sich "offenbar um einen schwerwiegenden Fall", der "sehr ernst" zu nehmen sei, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Bundesbankkreisen. Ein Mitarbeiter wurde der Bundesbank zufolge entlassen, zwei weitere Mitarbeiter vom Dienst enthoben." (Quelle AFP)
Wie schwer dieser Fall ist meldet die Süddeutsche: "Der Schaden liegt bei umgerechnet 33.000 Euro." Ja, da hoffen wir doch mal, dass der Täter dem Fall angemessen bestraft wird, denn hier handelt sich ja keinesfalls um "Peanuts".
Donnerstag, 6. März 2008
Forbes-Liste
Alle Jahre wieder hält Forbes Ausschau nach den reichsten Menschen in der Welt. Und in diesem Jahr hat sich tatsächlich einiges verschoben: Bill Gates, der Dauer-Tabellenführer - ist auf Platz 3 abgerutscht. Aber ich denke, das ist kein wirklicher Grund in Tränen auszubrechen, denn immerhin bedeutet dieser 3. Platz ein Vermögen von 58 Milliarden US-Dollar.
Der reichste Deutsche landet auf Platz 10. Herr Albrecht (Aldi-Süd) macht damit gegenüber dem Vorjahr 5 Plätze gut. Sein Vermögen ist fast halb so groß wie Herrn Gates seines. 4,1 Milliarden Dollar - also 22,9 - weniger als Herr Albrecht besitzt die reichste Frau der Welt: Liliane Bettencourt (L'Oréal).
Die reichste Frau Chinas - Yang Huiyan - hat ein Vermögen von 7,4 Milliarden Dollar und weil China erst ein junger kapitalistischer Staat ist, wundert es nicht, dass Frau Huiyan erst 26 Jahre alt ist.
Bei der Forbes-Liste ist auch der Aufschwung deutlich herauszulesen: Seit dem vergangenem Jahr ist die Zahl der Milliardäre um 79 auf jetzt 1125 gestiegen. Ihr Gesamtvermögen beläuft sich auf 4,4 Billionen Dollar. Eine neue Neid-Debatte kann hier eigentlich nicht entstehen, dazu sind die Summen einfach unvorstellbar - wenigstens für mich.
Der reichste Deutsche landet auf Platz 10. Herr Albrecht (Aldi-Süd) macht damit gegenüber dem Vorjahr 5 Plätze gut. Sein Vermögen ist fast halb so groß wie Herrn Gates seines. 4,1 Milliarden Dollar - also 22,9 - weniger als Herr Albrecht besitzt die reichste Frau der Welt: Liliane Bettencourt (L'Oréal).
Die reichste Frau Chinas - Yang Huiyan - hat ein Vermögen von 7,4 Milliarden Dollar und weil China erst ein junger kapitalistischer Staat ist, wundert es nicht, dass Frau Huiyan erst 26 Jahre alt ist.
Bei der Forbes-Liste ist auch der Aufschwung deutlich herauszulesen: Seit dem vergangenem Jahr ist die Zahl der Milliardäre um 79 auf jetzt 1125 gestiegen. Ihr Gesamtvermögen beläuft sich auf 4,4 Billionen Dollar. Eine neue Neid-Debatte kann hier eigentlich nicht entstehen, dazu sind die Summen einfach unvorstellbar - wenigstens für mich.
Mittwoch, 30. Januar 2008
Wirtschaftsboom in Rumänien
Auch Daimler plant eine Produktionsstätte in Rumänien. Dies meldet zumindest Spiegel-Online. Ob die Wahl des Billig-Produktionsstandortes mit den veruntreuten Millionen bei Daimler zu tun hat, läßt sich nicht mit Gewißheit sagen.
Aber Spekulationen sind in Wirtschaftskreisen ja gerade "in" (man schaue nur nach Frankreich oder zur WestLB), deshalb sollen sie auch hier gestattet sein. Es gibt natürlich nur einen Grund in Rumänien zu produzieren: der günstige Preis - und zukünftig werden die in Rumänien gebauten Fahrzeuge serienmäßig mit einem Nokia-Handy ausgestattet. Unter Produktionsstandorts-Nachbarn hilft man sich eben.
Insider weisen das Gerücht, dass das neue Highend-Handy von Nokia 70.000 Euro kosten wird, vehement zurück. Auch der Hinweis auf die hochwertige Verpackung - ein Mercedes E 500 Standardausführung - wird als Gedankenspiel eines Karneval-Jecken erklärt.
Auch das Gerücht aus einer psychiatrischen Anstalt aus dem Rhein-Main-Gebiet, wird von Fachleuten nicht sehr ernst genommen. "So nehmet auch mich zum Genossen an: Ich sei, gewährt mir die Bitte, In eurem Bunde der dritte!" soll demnach kein Zitat von T-Systems sein, sondern weiterhin von Friedrich Schiller.
Aber Spekulationen sind in Wirtschaftskreisen ja gerade "in" (man schaue nur nach Frankreich oder zur WestLB), deshalb sollen sie auch hier gestattet sein. Es gibt natürlich nur einen Grund in Rumänien zu produzieren: der günstige Preis - und zukünftig werden die in Rumänien gebauten Fahrzeuge serienmäßig mit einem Nokia-Handy ausgestattet. Unter Produktionsstandorts-Nachbarn hilft man sich eben.
Insider weisen das Gerücht, dass das neue Highend-Handy von Nokia 70.000 Euro kosten wird, vehement zurück. Auch der Hinweis auf die hochwertige Verpackung - ein Mercedes E 500 Standardausführung - wird als Gedankenspiel eines Karneval-Jecken erklärt.
Auch das Gerücht aus einer psychiatrischen Anstalt aus dem Rhein-Main-Gebiet, wird von Fachleuten nicht sehr ernst genommen. "So nehmet auch mich zum Genossen an: Ich sei, gewährt mir die Bitte, In eurem Bunde der dritte!" soll demnach kein Zitat von T-Systems sein, sondern weiterhin von Friedrich Schiller.
Dienstag, 22. Januar 2008
Niemals ohne Konzept ins Ausland
Auswandern wird ja immer beliebter. Das zeigt sich bereits bei den Fernsehprogrammen: Mein neues Leben (XXL) oder Goodbye Deutschland sind nur einige Beispiele, bei denen wir aus nächster Nähe, den Weg zum neuen Glück mit verfolgen können.
Ob wir den Weg des aktuellsten Auswanderers miterleben können, läßt sich im Moment noch nicht beantworten. Der Wahlspruch heißt auf jeden Fall: Niemals ohne Konzept ins Ausland (NOKIA). Ob die Dokumentationsrechte ans Fernsehen verkauft werden, hängt von der Summe der Subventionen ab, die Nokia von europäischen Institutionen für den Umzug nach Rumänien bekommt.
Rund 100 Millionen Euro hat Nokia für den Standort Bochum aus den unterschiedlichen staatlichen Kassen an Subventionen erhalten. Wieviel von diesen Fördergeldern gleich beim Konzerngewinn eingebucht wurden, läßt sich nicht genau feststellen. Letztlich ist Nokia mit den Subventionsgeldern regelkonform umgegangen. Die starken Politikersprüche von wegen Rückforderung der Subventionen sind schon längst als Sprechblasen enttarnt.
Sozialkompetenz oder Moralvorstellungen haben schon lange nichts mehr im unternehmerischen Handeln verloren. Hier geht es nur ums Geld verdienen und nichts anderes. Deshalb wird auch keiner der deutschen Mobilfunk- oder Festnetzanbieter aus ihren Angebotspaketen Nokia Telefone verbannen oder boykottieren. Hellhörig werden die Bosse nur, wenn Unternehmensentscheidungen zu Umsatzrückgang führen. Dazu bedürfte es aber mündiger Verbraucher: Also wenn den Menschen in diesem Land tatsächlich die Entscheidung von Nokia stinkt, dann dürften sie keine Nokia Telefone mehr kaufen. Das würde Nokia sicherlich nicht in den Ruin treiben, aber alleine in Deutschland könnte ein für Nokia spürbarer Umsatzeinbruch die Folge sein. Aber wie gesagt, dazu bedarf es mündiger Verbraucher - und die sehe ich nicht.
Ob wir den Weg des aktuellsten Auswanderers miterleben können, läßt sich im Moment noch nicht beantworten. Der Wahlspruch heißt auf jeden Fall: Niemals ohne Konzept ins Ausland (NOKIA). Ob die Dokumentationsrechte ans Fernsehen verkauft werden, hängt von der Summe der Subventionen ab, die Nokia von europäischen Institutionen für den Umzug nach Rumänien bekommt.
Rund 100 Millionen Euro hat Nokia für den Standort Bochum aus den unterschiedlichen staatlichen Kassen an Subventionen erhalten. Wieviel von diesen Fördergeldern gleich beim Konzerngewinn eingebucht wurden, läßt sich nicht genau feststellen. Letztlich ist Nokia mit den Subventionsgeldern regelkonform umgegangen. Die starken Politikersprüche von wegen Rückforderung der Subventionen sind schon längst als Sprechblasen enttarnt.
Sozialkompetenz oder Moralvorstellungen haben schon lange nichts mehr im unternehmerischen Handeln verloren. Hier geht es nur ums Geld verdienen und nichts anderes. Deshalb wird auch keiner der deutschen Mobilfunk- oder Festnetzanbieter aus ihren Angebotspaketen Nokia Telefone verbannen oder boykottieren. Hellhörig werden die Bosse nur, wenn Unternehmensentscheidungen zu Umsatzrückgang führen. Dazu bedürfte es aber mündiger Verbraucher: Also wenn den Menschen in diesem Land tatsächlich die Entscheidung von Nokia stinkt, dann dürften sie keine Nokia Telefone mehr kaufen. Das würde Nokia sicherlich nicht in den Ruin treiben, aber alleine in Deutschland könnte ein für Nokia spürbarer Umsatzeinbruch die Folge sein. Aber wie gesagt, dazu bedarf es mündiger Verbraucher - und die sehe ich nicht.
Freitag, 9. November 2007
EI-fon
Seit heute ist dieses Wunderding auch in Deutschland erhältlich: das ApfelPhone. Nach Spiegel-Online sind heute beim deutschen Alleinvertrieb 10.000 Stück über den den Ladentisch gegangen. Bei einem Preis von 399 Euro pro Stück sind das 3.990.000 Euro - gar nicht so schlecht. Zusätzlich sind diese ApfelWunderdinger nur in Verbindung mit einem von drei unterschiedlichen T-Mobil-Tarifen zu bekommen - auch damit lässt sich glaube ich ein bisschen Geld verdienen.

Mit dem Ding kann man ja ziemlich viel - auch telefonieren?

Mit dem Ding kann man ja ziemlich viel - auch telefonieren?
Donnerstag, 8. November 2007
Arme Telekom
Es gibt Nachrichten, die sind tief erschütternd! Telekom-Chef Vorstandschef René Obermann (der Neue von Maybrit Illner) rechnet 2008 wie bereits im laufenden Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von rund 19 Milliarden Euro für die Telekom. Die Erwartungen für 2008 waren jedoch höher. Jetzt sind die Aktionäre böse, deshalb verlor die T-Aktie heute 1 Prozent.
Da wird man wohl auf der Vorstandsetage wirkungsvolle wirtschaftliche Gegenmaßnahmen ergreifen - wie wär's mit der Entlassung von 30.000 Mitarbeitern? Das wurde doch noch nicht ausprobiert, oder?
Da wird man wohl auf der Vorstandsetage wirkungsvolle wirtschaftliche Gegenmaßnahmen ergreifen - wie wär's mit der Entlassung von 30.000 Mitarbeitern? Das wurde doch noch nicht ausprobiert, oder?
Mittwoch, 7. November 2007
Vermögen
Wird eine neue Neid-Debatte kommen? Ich weiß es nicht. Ich muss diese zwei Meldungen von Spiegel-Online erst mal in aller Ruhe durchdenken.
Wie reich die Deutschen wirklich sind
Westdeutsche haben doppelt so viel Vermögen wie Ostdeutsche, Einheimische doppelt so viel wie Zuwanderer, Männer deutlich mehr als Frauen: Eine neue Studie illustriert erstmals aktuell und detailliert das Wohlstandsgefälle in der Bundesrepublik. [mehr]
Jeder zweite Deutsche hat kaum Vermögen
Detailliert wie selten zeigt eine neue Studie, wie ungleich Vermögen in Deutschland verteilt ist. Die reichsten zehn Prozent verfügen über zwei Drittel der Rücklagen, die Hälfte der Bürger hat so gut wie gar keine - besonders betroffen: Frauen, Ostdeutsche, Zuwanderer. [mehr]
Wie reich die Deutschen wirklich sind
Westdeutsche haben doppelt so viel Vermögen wie Ostdeutsche, Einheimische doppelt so viel wie Zuwanderer, Männer deutlich mehr als Frauen: Eine neue Studie illustriert erstmals aktuell und detailliert das Wohlstandsgefälle in der Bundesrepublik. [mehr]
Jeder zweite Deutsche hat kaum Vermögen
Detailliert wie selten zeigt eine neue Studie, wie ungleich Vermögen in Deutschland verteilt ist. Die reichsten zehn Prozent verfügen über zwei Drittel der Rücklagen, die Hälfte der Bürger hat so gut wie gar keine - besonders betroffen: Frauen, Ostdeutsche, Zuwanderer. [mehr]
Montag, 5. November 2007
Mehrarbeit oder mehr Arbeit
"Die Arbeitnehmer in Deutschland haben im laufenden Jahr wieder deutlich mehr Überstunden geleistet. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg geht davon aus, dass es am Jahresende rund 1,474 Milliarden bezahlte Überstunden sein werden. Das sind etwa 60 Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Für das kommende Jahr erwartet das Institut einen weiteren Anstieg auf dann knapp über 1,5 Milliarden Stunden." Diese Meldung findet sich bei der Tagesschau.
Ich stelle fest, ich mache irgendwas falsch: Meine mit Stechuhr erfasste Arbeitszeit, weist eine Anzahl vor Mehrarbeit aus, die deutlich über dem Durchschnitt der Überstunden liegt - allerdings wird meine Mehrarbeit nicht bezahlt. Was mach' ich nur falsch?
Ich stelle fest, ich mache irgendwas falsch: Meine mit Stechuhr erfasste Arbeitszeit, weist eine Anzahl vor Mehrarbeit aus, die deutlich über dem Durchschnitt der Überstunden liegt - allerdings wird meine Mehrarbeit nicht bezahlt. Was mach' ich nur falsch?
Mittwoch, 24. Oktober 2007
Deutsche Bahn erhält 5000 Lokführer-Bewerbungen
Der Tarifstreit der Lokführer mit der Deutschen Bahn hat offensichtlich keine Auswirkung auf die Attraktivität des Berufs: Rund 5000 Bewerbungen hat das Unternehmen auf seine Anzeigenkampagne erhalten, wonach 1000 Lokführer gesucht werden. Hier mehr.
Warum sollte der Streik Auswirkungen auf die Attraktivität haben: Die Bewerber gehen davon aus, dass sie zukünftig mehr verdienen werden!
Warum sollte der Streik Auswirkungen auf die Attraktivität haben: Die Bewerber gehen davon aus, dass sie zukünftig mehr verdienen werden!
Dienstag, 9. Oktober 2007
Des Deutschen liebstes Kind ...
... ist derzeit wohl nicht das Auto, sondern die Bahn. Der Lokführerstreik scheint so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Tagesschau titelt dazu: Völlig verhärtete Fronten bei der Bahn. Aber damit noch nicht genug. Nun geht auch noch bahnintern einiges schief und die Fronten auf der Manageretage spitzen sich zu. Bahn-Manager zoffen sich über Termin für Parlamentarier heißt die Schlagzeile dazu von Spiegel-Online.

Vielleicht sollte die Bahn nicht 1.000 Lokführer/innen suchen, sondern 40 teamfähige Leitungskräfte.

Vielleicht sollte die Bahn nicht 1.000 Lokführer/innen suchen, sondern 40 teamfähige Leitungskräfte.
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