Nicht ganz so sportlich ist das gestrige FIA-Urteil ausgefallen: 100 Millionen Euro Starfe und Streichung aller Punkte in der Konstrukturs-WM für McLaren-Mercedes in der Formel 1. Die Spionageaffäre hat damit einen Höhepunkt erhalten. Wie bei der Dopingaffäre im Radsport geht es auch hier um sportliche Fairness und da sind die Radfahrer eigentlich noch billig weg gekommen. Okay, im Detail sind die beiden Vorgänge nicht vergleichbar, aber im Prinzip finde ich schon.
Zumindest die Fahrer von McLaren-Mercedes haben im 2. Freien Training keine Schwäche gezeigt. Der Sport findet also auch noch auf der Strecke statt. Und ich denke mal, Zuschauer und Medien werden wegen der Spionage weder Fernbleiben noch en Sendebetrieb einstellen.
Etwas sportlicher ging es heute auf dem Fussballplatz zu. Die deutschen Damen spielten gegen England. Das torlose Unentschieden geht nach meiner Auffassung in Ordnung. Es war über weite Teile ein interessantes Spiel, würden die Männer so spielen, hätte der Kommentator wesentlich besser am Ende geurteilt. Kann man diesen Ohr-Ablabberen eigentlich nicht das Wort verbieten? Dieser ZDF-Kommentator war meiner Meinung nach eine Zumutung. Warum hat er eigentlich nicht von Team oder Mannschaft gesprochen, warum kam der Begriff "Kollektiv" andauernd vor?
Freitag, 14. September 2007
Mittwoch, 12. September 2007
Alexa, Alexa
Einmal befindet man sich auf Dienstreise in Hannover und schon ist in Berlin der Teufel los.

Es müssen sich wilde Szenen ab Mitternacht abgespielt haben. Bereits wenige Stunden nachdem die Türen geöffnet wurden, ist der Komplex für die Öffentlichkeit auch schon wieder dicht gemacht worden. Und dabei gab es doch gar nichts umsonst: Einiges war allerdings richtig billig, wenn ich es recht bedenke.
Die Angst, ein Schnäppchen zu verpassen, hat in Berlin jedoch Massen mobilisiert - ein Hoch auf den Kapitalismus.
Vielleicht schaffe ich es ja nächste Woche mal rein zu schauen, liegt ja bei mir direkt um die Ecke - diese Woche schaffe ich es nicht mehr, komme nicht mehr in die Nähe von Berlin.
Es müssen sich wilde Szenen ab Mitternacht abgespielt haben. Bereits wenige Stunden nachdem die Türen geöffnet wurden, ist der Komplex für die Öffentlichkeit auch schon wieder dicht gemacht worden. Und dabei gab es doch gar nichts umsonst: Einiges war allerdings richtig billig, wenn ich es recht bedenke.
Die Angst, ein Schnäppchen zu verpassen, hat in Berlin jedoch Massen mobilisiert - ein Hoch auf den Kapitalismus.
Vielleicht schaffe ich es ja nächste Woche mal rein zu schauen, liegt ja bei mir direkt um die Ecke - diese Woche schaffe ich es nicht mehr, komme nicht mehr in die Nähe von Berlin.
Dienstag, 11. September 2007
Deutsche Geschichte in Bildern
Mit einem symbolischen Knopfdruck wurde die Bilddatenbank im Bundeskanzleramt frei geschaltet. Unter der Internetadresse www.bild.bundesarchiv.de steht sie ab sofort interessierten Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung.
Die Datenbank bietet einen Querschnitt der insgesamt etwa 11 Millionen Bilddokumente, die im Bundesarchiv aufbewahrt werden. Unter ihnen sind Bilder zur deutschen Kolonialgeschichte, zur Weimarer Republik sowie zur Zeit des Nationalsozialismus.
Die Geschichte der DDR ist durch Fotos aus den früheren Beständen des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienstes besonders gut dokumentiert. Auch zur Geschichte der Bundesrepublik Deutschland seit 1949 enthält die Datenbank wertvolles Bildmaterial. Viele dieser Fotos stammen aus dem Bildarchiv des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung.
Erfasst sind in der neuen Datenbank außerdem Plakate aus der Zeit von 1867 bis zum Ende der 1990er Jahre.
Zum Stöbern in der deutschen Geschichte die richtige Seite. Allerdings ist die Benutzerführung nicht unbedingt selbsterklärend und leider ist die Nutzung des Materials kostenpflichtig.
Die Datenbank bietet einen Querschnitt der insgesamt etwa 11 Millionen Bilddokumente, die im Bundesarchiv aufbewahrt werden. Unter ihnen sind Bilder zur deutschen Kolonialgeschichte, zur Weimarer Republik sowie zur Zeit des Nationalsozialismus.
Die Geschichte der DDR ist durch Fotos aus den früheren Beständen des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienstes besonders gut dokumentiert. Auch zur Geschichte der Bundesrepublik Deutschland seit 1949 enthält die Datenbank wertvolles Bildmaterial. Viele dieser Fotos stammen aus dem Bildarchiv des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung.
Erfasst sind in der neuen Datenbank außerdem Plakate aus der Zeit von 1867 bis zum Ende der 1990er Jahre.
Zum Stöbern in der deutschen Geschichte die richtige Seite. Allerdings ist die Benutzerführung nicht unbedingt selbsterklärend und leider ist die Nutzung des Materials kostenpflichtig.
Schule und Glück
Schule und Glück passt das eigentlich zusammen? In meiner Schulzeit sprachen wir von Glück, wenn eine Arbeit geschrieben werden sollte und der Lehrer an dem Tag krank war. Oder wenn überhaupt eine Stunde ausfiel, besonders die letzte.
In Heidelberg ist das nun anders. "Glück ist erlernbar - davon ist der Direktor der Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg, Ernst Fritz-Schubert, überzeugt. Deshalb hat er ein neues Unterrichtsfach eingeführt: "Glück" - als erste Schule in Deutschland. Dabei sind Glück und Schule keine Begriffe, die ein Schüler automatisch verbindet. Das ist auch dem Schulleiter klar, der diesen Missstand nun ändern will. "Wir wollen Zufriedenheit, Selbstsicherheit und Selbstverantwortung lehren", so Fritz-Schubert." (tagesschau.de)
Ich wünsche für dieses Vorhaben viel Glück.
In Heidelberg ist das nun anders. "Glück ist erlernbar - davon ist der Direktor der Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg, Ernst Fritz-Schubert, überzeugt. Deshalb hat er ein neues Unterrichtsfach eingeführt: "Glück" - als erste Schule in Deutschland. Dabei sind Glück und Schule keine Begriffe, die ein Schüler automatisch verbindet. Das ist auch dem Schulleiter klar, der diesen Missstand nun ändern will. "Wir wollen Zufriedenheit, Selbstsicherheit und Selbstverantwortung lehren", so Fritz-Schubert." (tagesschau.de)
Ich wünsche für dieses Vorhaben viel Glück.
Länder haben gegen Grundgesetz verstoßen
Das Bundesverfassungsgericht hat heute ARD und ZDF beim Rundfunkgebührenurteil Recht gegeben. Damit wird gleichzeitig festgestellt, dass die Ministerpräsidenten der Länder mit ihrer Entscheidung, die Rundfunkgebühren um 88 Cent pro Monat anzuheben, gegen das Grundgesetz verstoßen.
Damit hat das Gericht die Rolle der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der öffentlich-rechtlichen Anstalten (KEF) gestärkt. Wer mehr über die KEF erfahren möchte, wird hier fündig.
Das Bundesverfassungsgericht hat damit wieder Rechtssicherheit hergestellt und Politik in die Schranken verwiesen. Der Einfluss der Politik beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk bleibt weiterhin sehr groß, man muss sich nur die Zusammensetzungen der Aufsichtsgremien bei den Rundfunkanstalten ansehen.
Das Gerichtsurteil trifft keine Aussage zur Höhe der Rundfunkgebühren, dies ist eine gänzlich andere Diskussion.
Damit hat das Gericht die Rolle der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der öffentlich-rechtlichen Anstalten (KEF) gestärkt. Wer mehr über die KEF erfahren möchte, wird hier fündig.
Das Bundesverfassungsgericht hat damit wieder Rechtssicherheit hergestellt und Politik in die Schranken verwiesen. Der Einfluss der Politik beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk bleibt weiterhin sehr groß, man muss sich nur die Zusammensetzungen der Aufsichtsgremien bei den Rundfunkanstalten ansehen.
Das Gerichtsurteil trifft keine Aussage zur Höhe der Rundfunkgebühren, dies ist eine gänzlich andere Diskussion.
Montag, 10. September 2007
Kinder-Armut
Das Statistische Bundesamt meldet heute:
"In Deutschland kamen im Jahr 2006 rund 672.700 Kinder zur Welt, das waren etwa 13.100 weniger als 2005. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ging gleichzeitig die durchschnittliche Kinderzahl je Frau leicht von 1,34 auf 1,33 zurück.
Die Unterschiede zwischen dem Westen und dem Osten Deutschlands haben sich weiter verringert, wobei die Kinderzahl im früheren Bundesgebiet abnahm und in den neuen Bundesländern (jeweils ohne Berlin) konstant blieb. In den alten Ländern kamen im Jahr 2006 durchschnittlich 1,34 Kinder je Frau zur Welt, in den neuen Ländern 1,30. 2005 waren es im Westen Deutschlands 1,36 und im Osten ebenfalls 1,30 gewesen.
Im Westen setzte sich damit die Abnahme der letzten Jahre fort, die nur 2004 unterbrochen wurde. Die durchschnittliche Kinderzahl erreichte 2006 damit wieder den niedrigeren Stand von Mitte der 1990er Jahre. Im Osten Deutschlands blieb sie 2006 auf dem Niveau, das 2004 erreicht wurde. Zuvor war die durchschnittliche Kinderzahl dort nach ihrem Tief Anfang der 1990er Jahre deutlich angestiegen.
In den neuen Ländern ist das Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt ihrer Kinder um knapp zwei Jahre niedriger als im früheren Bundesgebiet."
Mit den familienpolitischen Anstrengungen der Bundesregierung wird das für 2007 ganz anders aussehen und die Geburtenentwicklung wird sich der Preissteigerungsrate der Milcherzeugnisse anpassen, da bin ich mir ganz sicher.
"In Deutschland kamen im Jahr 2006 rund 672.700 Kinder zur Welt, das waren etwa 13.100 weniger als 2005. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ging gleichzeitig die durchschnittliche Kinderzahl je Frau leicht von 1,34 auf 1,33 zurück.
Die Unterschiede zwischen dem Westen und dem Osten Deutschlands haben sich weiter verringert, wobei die Kinderzahl im früheren Bundesgebiet abnahm und in den neuen Bundesländern (jeweils ohne Berlin) konstant blieb. In den alten Ländern kamen im Jahr 2006 durchschnittlich 1,34 Kinder je Frau zur Welt, in den neuen Ländern 1,30. 2005 waren es im Westen Deutschlands 1,36 und im Osten ebenfalls 1,30 gewesen.
Im Westen setzte sich damit die Abnahme der letzten Jahre fort, die nur 2004 unterbrochen wurde. Die durchschnittliche Kinderzahl erreichte 2006 damit wieder den niedrigeren Stand von Mitte der 1990er Jahre. Im Osten Deutschlands blieb sie 2006 auf dem Niveau, das 2004 erreicht wurde. Zuvor war die durchschnittliche Kinderzahl dort nach ihrem Tief Anfang der 1990er Jahre deutlich angestiegen.
In den neuen Ländern ist das Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt ihrer Kinder um knapp zwei Jahre niedriger als im früheren Bundesgebiet."
Mit den familienpolitischen Anstrengungen der Bundesregierung wird das für 2007 ganz anders aussehen und die Geburtenentwicklung wird sich der Preissteigerungsrate der Milcherzeugnisse anpassen, da bin ich mir ganz sicher.
Die Bahn - immer wieder für Überraschungen gut

Meine Arbeitswoche beginnt seit einigen Jahrem im Regelfall bereits am Sonntag um kurz nach acht mit der Fahrt zu meiner Arbeitsstätte: mit dem ICE 657.
Kurz vor der Abfahrt prüfe ich im Internet, ob es irgendwelche Probleme mit dem Zug gibt und ich mich auf Überraschungen einstellen muss. Das war gestern nicht der Fall - alles okay, keine Verzögerungen angekündigt. Damit steigt die Hoffnung, dass ich an meinem Zielbahnhof (Hauptbahnhof Berlin) pünktlich ankommen werde und meinen Anschlusszug erreiche und nicht die Dienste eines Taxis bemühen und bezahlen muss. Gleichzeitig bin ich mir bewußt, dass diese Hoffnung in der vergangenen Wochen auch da war, der Zug trotzdem immer zwischen 15 bis 25 Minuten Verspätung hatte - aber die Hoffnung stirbt zu letzt.
Kann man sich meine Überraschung vorstellen, als ich am Startbahnhof ankomme und sehe, dass ein IC als Ersatzzug meines ICEs eingesetzt wird. Gerade auf dem letzten Streckenabschnitt zwischen Hannover und Berlin saust der ICE mit 250 km/h dahin, der IC darf aber nur 200 km/h fahren. Also bereite ich mich seelisch schon mal auf die Taxifahrt vor. Dies kann ich sogar mit großer Bequemlichkeit machen, da der Ersatzzug nur aus 1. Klasse-Abteilen besteht. Und anders als beim ICE ist das Platzangebot in der 1. Klasse tatsächlich großzügiger.
Die ersten Haltebahnhöfe erreicht der Ersatzzug wie gehofft pünktlich, denn auf diesem Teil der Strecke kann der ICE nicht schneller fahren. Die Zusammenkopplung in Hamm mit dem Düsseldorfer-Zugteil fand nich statt, da ICE und IC wohl nicht so richtig zusammenpassen.
Auch in Hannover waren wir noch "just in time". Allerdings war meine Überraschung groß, als wir im Berliner Hauptbahnhof gerademal zwei Minuten nach Plan eintrafen und ich ohne große Hektik auf meine Anschluss-Regionalbahn warten konnte. Aber gefragt habe ich mich dann schon, warum hat eigentlich der schnellere Zug auf dieser Strecke immer Verspätung? Von mir aus kann der IC jetzt immer Sonntags fahren.
Sonntag, 9. September 2007
Hugh Grant feiert runden Geburtstag
Heute wird Hugh 47 Jahre und da er ein etwas schräger Typ ist, ist das so was wie ein runder Geburtstag.
Ich wünsche eine schöne Feier, wenn es ein muss auch im Auto, aber lass dich diesmal nicht erwischen
Ich wünsche eine schöne Feier, wenn es ein muss auch im Auto, aber lass dich diesmal nicht erwischen
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